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Peeling für Körper und Gesicht – so wirst du frühlingsfrisch!

Rubbel dich schön! Das Geheimnis für eine glatte Haut…

Tschüss Grauschleier, hallo rosiger Teint! Was genau verbirgt sich hinter diesem Frühlingserwachen? Ein Peeling! Aber was genau ist das überhaupt? Welche Arten gibt es und wie wendet man sie eigentlich an? Fragen über Fragen! Wir verraten hier alles Wissenswerte über die porentiefe und reinigende Schälkur. Plus: Die beste Uhrzeit für Peelings!

 

Warum peelt man überhaupt?

Mit einem Peeling werden überschüssige Hornzellen entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Zwar erneuert sich unsere Haut alle 28 Tage – mit einem Peeling wird diesem Effekt aber nachgeholfen. Das Resultat: Der Teint wird rosiger, feiner und ebenmäßiger. Übrigens können Wirkstoffe aus Cremes etc. nachweislich besser in die Haut einziehen, d.h. wer peelt verstärkt also auch die Wirkung der sonst verwendeten Kosmetik.

Ein Peeling wirkt auf drei Ebenen:

  • Es löst abgestorbene Hautzellen aus der obersten Hautschicht, der Hornhaut.
  • Es fördert die Durchblutung.
  • Zum Teil ritzen die enthaltenen Salz- oder Zuckerkristalle die Haut leicht an, dass sie ihr Reparaturprogramm hochfährt und wieder neue Zellen produziert werden.

Wieso jetzt?

Der Winter fordert durch niedrige Temperaturen, fehlendes Sonnenlicht und trockene Heizungsluft ihren Tribut. Die Hautbeschaffenheit ändert sich und der Zellstoffwechsel verlangsamt sich. Zudem entzieht die trockene Luft der Haut die natürlichen Feuchthaltefaktoren. Zum Schutz werden die obenliegenden Hornzellen zurückgehalten. Dadurch beginnt die Haut meistens zu spannen und der Teint wird grau und fahl. Schon gewusst? Lieber abends als morgens peelen. Zwar ist die Haut morgens robuster, da sie noch nicht den äußeren Umwelteinflüssen ausgesetzt war, trotzdem ist der Effekt minimal. Peelt man abends die gereinigte Haut, so können eventuelle Rötungen über Nacht abklingen.

 

Wie peelt man am besten?

Beim Peeling-Verfahren gilt: So sanft wie möglich, aber so effektiv wie notwendig! Und immer an den aktuellen Zustand der Haut (Dicke, Empfindlichkeit etc.) anpassen.  Bei einem Peeling werden die obersten Hautschichten mit schonenden Peeling-Substanzen geglättet. Dabei gibt es verschiedene Methoden: Peelen mit natürlichen Schleifkörpern  oder künstlichen Granulaten (Rubbel- oder Granulatpeeling), mit Fruchtsäuren (chemisches Peeling) oder mit Enzym (Enzym- oder Ferment-Peeling). Die wohl bekannteste Peelingform sind die Rubbel-Peelings. Das häufigste Problem bei dieser Form ist die schlechte Dosierbarkeit. Somit werden meistens alle Hautpartien – egal ob dicke und raue oder dünne und empfindliche Zone – mit ähnlicher Intensität gepeelt. Besondere Vorsicht gilt allerdings bei synthetischen Granulaten. Sie enthalten meistens feine Kügelchen aus Mikroplastik. Dies ist ein Problem für die Umwelt, da sie über das Abwasser in Seen, Flüsse, Meere und auch wieder ins Grundwasser und somit in die Nahrungskette gelangen. Chemische Peelings bestehen aus säurehaltigen Mitteln wie z.B. AHA (Alpha-Hydroxysäure), BHA (Beta-Hydroxysäure) und PHA (Polyhydroxy Acids). Je nach Inhaltsstoff kann ein chemisches Peeling als eine leichte, oberflächliche oder mittlere bis tief dringende Wirkung haben. Es gilt: Je tiefer die Wirkung, desto größer die Hautverbesserung. AHA-Säurepeeling in höherer Konzentration gibt es nur beim Dermatologen. Die frei verkäuflichen Produkte enthalten im Durchschnitt nur 5-10 Prozent und sind daher easy auch zuhause anzuwenden. BHA ist besonders für empfindliche Haut geeignet. Und auch PHA zählt zu den milderen Varianten. Aber Vorsicht: Alle chemischen Peelings können die Haut reizen. Ein Sonnenschutz ist anschließend Pflicht! Die Königsdiziplin ist das individuell angewandte Spa-Treatment, die Mikrodermabrasion. Hier bearbeitet ein Hautexperte die jeweilige Partie kontrolliert.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Gesichtspeeling und einem Body Scrub?

Ein Köperpeeling verwandelt trockene, raue Hautpartien in streichelzarte Zonen. Zuständig dafür sind Körnchen aus Meersalz, Sand, Zucker etc., die im Vergleich zu einem Face Scrub deutlich grober sind. Zudem enthalten sie pflegende Öle, die Feuchtigkeit binden und so die Haut geschmeidig machen. Vor dem Auftragen die Haut anfeuchten und mit kreisenden Bewegungen den Körper von unten nach oben massieren. Ellbogen und Knie extra gründlich bearbeiten. Gut abspülen und eincremen. Tipp: Ein spezieller Peeling-Handschuh verstärkt die Wirkung. Ein Bodypeeling besser nicht im Gesicht anwenden, da die Körnchen die dünne Gesichtshaut zu sehr reizen können. Entscheidend ist also, dass die Gesichtshaut dünner und empfindlicher ist, als die Haut am Körper.

 

Achtung:

Nicht direkt vor dem Urlaub peelen. Denn die Entfernung der äußeren Hornschichten im Rahmen eines jeden Peelings reduziert die natürliche Lichtempfindlichkeit der Haut. Damit reduziert sich der Eigenschutz und es kann leichter zu einem Sonnenbrand kommen.