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SOS-Sofort-Tipps gegen statisch aufgeladene Haare

Fliegende Mähne: Aber warum ist das so und was kann man dagegen tun?

Jeden Winter das gleiche Spiel: Trockene Haare, trockene Kopfhaut und das bedeutet die Haare fliegen unkontrollierbar durch die Luft. Durch Reibung oder Heizungsluft fehlt den Haaren Feuchtigkeit und das Ergebnis ist, dass sich die Haare statisch aufladen. Aber mit diesen zehn Tricks lösen wir das haarige Problem und du bist für das kommende Schmuddelwetter bestens vorbereitet.

 

Die Top 10 Tipps:

1. Schon beim Haare waschen kann man dem „Elektro“-Look vorbeugen. Spezielle Shampoos mit antistatischer Wirkung binden mit Hilfe von Seidenproteinen oder Silikonen die Feuchtigkeit. Zu erkennen übrigens an dem Schriftzug „Anti-Frizz“. Aber auch Macadamia- oder Avocado-Öl als Inhaltsstoff wirken wahre Wunder.

2. Gönne dir eine Haarkur! Die ist besonders reichhaltig und versorgt das Haar mit extra viel Pflege.

3. Verzichte auf den Föhn! Denn trockene Luft ist ein Grund warum die Haare im Winter öfters mal abheben. Besser: Die Haare an der Luft trocknen lassen. Wenn du aber am Föhnen nicht vorbei kommst, setze auf einen Ionen-Föhn. Der gibt negativ geladene Teilchen (also Ionen) an das Haar ab, die die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen und ins Haar schleusen.

4. Oder zur Not kalt föhnen! Und ganz klar: Hitzeschutz für’s Haar ist Pflicht!

5. Mit Haarspray versiegelst du deine Frisur und gibst ihr eine feine Schutzschicht. Wichtig: Das Spray soll Halt geben und nicht beschweren. Tipp: Besser in die Handflächen sprühen und über die Haare fahren!

6. Auch ein Haaröl versorgt das Haar mit einer Extraportion Pflege und bändigt nebenbei fliegende Haare.

7. Als Finish hilft eine Styling-Creme mit leichten Pflegestoffen. Sie verhindert elektrisch aufgeladene Strähnchen, indem sie die haareigene Feuchtigkeit bindet. Einfach einen kleinen Klecks in den Handflächen verreiben und sanft über die Haare fahren. Aber Vorsicht: Zu viel Creme kann die Mähne schnell fettig wirken lassen.

8. Und wenn gerade gar nichts zur Hand ist hilft auch die gute, alte Handcreme. Einfach eine erbsengroße Menge in den Fingern verreiben und über das Haar fahren. Und so schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Struwwelpeter-Look ade und die Hände sind eingecremt! We love it!

9. Verwende eine Haarbürste mit Naturborsten oder eine spezielle Antistatikbürste. Finger weg von Bürsten mit Metall- oder Plastikborsten, die laden nur weiter auf! Die Borsten sollten immer weich und abgerundet sein, damit die Schuppenschicht nicht aufgeraut oder die Haarstuktur beschädigt wird.

10. Klingt komisch ist aber so: Mit einem kosmetischen Feuchttuch über die Haare fahren, das bändigt in Sekundenschnelle.