@ivschukin

Tipps gegen Rasurbrand

Kurze Röcke, ärmellose Tops und Bikinis: Haarige Angelegenheiten lassen sich im Sommer nicht mehr verstecken!
Da die Evolution anscheinend noch immer nicht mitbekommen hat, dass wir in der Zivilisation angekommen sind und den Wald downtown, sowie an den Beinen und unter den Achseln nicht mehr brauchen, bleibt Frau nichts anderes übrig, als sich auch diesen Sommer wieder Gedanken über die Haarentfernung zu machen. Für die unter euch, die rasieren, habe ich mir die besten Tipps und Tricks gegen Rasurbrand geholt – und zwar von einer befreundeten Stripperin, denn die muss es ja wissen!

 

Prepare to care

Je länger die Haut vorbereitet wird, desto besser. Beim Duschen erst ganz am Schluss rasieren, so sind die Haare gut aufgeweicht und die Poren geöffnet. Damit sich die Haare aufstellen und die Haut geschützt wird, immer Rasierschaum verwenden. Persönlich benutze ich immer Männer-Rasiergel fürs Gesicht, dass die Haare extraweich macht. Meine oben erwähnte Bekannte benutzt zum Rasieren immer Babyöl. Probiert einfach aus, was besser zu euch passt!

 

Einmal extra scharf, bitte!

Das wichtigste beim Rasieren ist tatsächlich die Klinge. Oft vergisst man sie zu wechseln. Stumpfe Rasierklingen führen zu Mikroverletzungen auf der Haut, was wiederum zu Hautirritationen, Pickelchen oder Rasurbrand führt. Wer dabei auch noch die Umwelt schonen und den vielen Plastikmüll von gebrauchten Rasierern und Klingen vermeiden möchte, kann zu einem Rasierhobel greifen. Der Name klingt erstmal etwas brutal, aber im Grunde genommen ist es ein Rasierer aus Metall, Holz oder Edelharz mit auswechselbaren, klassischen Rasierklingen ohne Plastikanteil.

 

Show me the way, baby! 

Die wohl häufigste Ursache von Rasurbrand ist das Rasieren gegen den Strich. Das mag sich am Anfang gründlicher anfühlen, kann aber zu einer dauerhaften Entzündung der Haarfolikel führen. Also immer mit der Haarwuchsrichtung rasieren. Die Haare wachsen vor allem im Intimbereich in verschiedene Richtung, deshalb einfach mal mit einem Spiegel überprüfen, wie die Haare wachsen.

 

Nach der Rasur ist vor der Rasur

Damit nachkommende Haare an die Hautoberfläche gelangen können und nicht einwachsen, ist es wichtig, 1-2 mal die Woche in kreisenden Bewegungen rasierte Stellen zu peelen (vor allem im Intimbereich). Entweder ihr macht euer Peeling selbst (wie das geht, erfahrt ihr hier) oder ihr achtet beim Kauf auf ein paar Sachen: Gute Qualität zeichnet sich dadurch aus, dass dem Peeling keine scharfen Parfüms zugesetzt sind und der Peelingeffekt nicht durch Kügelchen aus Mikroplastik herbeigeführt wird. Abgesehen davon, dass es über die Haut aufgenommen wird, ist es außerdem verheerend für unsere Trinkwasserqualität und Meere ist, da man Mikroplastik nicht aus dem Wasser herausfiltern kann. Den Peelingeffekt kann man zudem verstärken, indem man sich einen dünnen Peelinghandschuh zulegt.

 

Das hat ein Nachspiel

Fragt man meine Bekannte, schwört sie auf Deo nach der Rasur. Vor allem im Intimbereich trägt sie einen Deostick auf, so bleibt die Haut trocken und es entstehen keine Hautirritationen durch Reibung. Natürlich ist das vor allem wegen aluminiumhaltigen Deos keine Dauerlösung für jeden Tag, stellt aber ab und an eine gute Abhilfe dar. Ich schwöre auf Kokosöl. Erstens mag ich den Geruch total und zweitens hält es an Tagen, an denen man kein Deo verwenden möchte lange trocken und riecht sehr angenehm, selbst, wenn man schwitzt. Ansonsten nach dem Rasieren nur parfümfreie Creme verwenden und so lange es geht mit dem Anziehen warten, damit die Haut atmen und vollständig trocknen kann.