© Martin Reisch

Winterpflege von Kopf bis Fuß

Immer schön geschmeidig bleiben! Wie dir das am besten gelingt? Mit der richtigen Pflege natürlich!

Schneehasen aufgepasst! Mit sinkenden Temperaturen steigt das Pflegebedürfnis deiner Haut! Zum optimalen Schutz solltest du daher auf Produkte speziell für die kalte Jahreszeit umstellen. Rissige Hände, spröde Lippen oder eine rote Nase? Wir verraten dir, wie du die typischen Winter-Hautprobleme ganz schnell wieder los wirst oder sie gar nicht erst entstehen.

 

Rote Nase

Rudolph, das Rentier lässt grüßen? Aber woran liegt das eigentlich? Im Winter putzt man sich häufiger die Nase, die Haut ist trockener und so leicht reizbar. Zudem ist unsere Haut im Winter weniger an Sonnenstrahlen gewönnt und das merken wir sofort. Unsere Nase reagiert empfindlicher. Eine Winter-Creme mit UV-Schutz und hohem Dexpanthenol-Gehalt schafft schnelle Abhilfe.

 

Das Hau(p)tproblem

Schon gewusst? Sobald die Temperaturen unter acht Grad sinken, verlangsamen die Talgdrüsen ihre Fettproduktion und die Haut gibt weniger Fett ab. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um Wärme zu speichern. Somit wird die Haut weniger durchblutet. In Kombination mit trockener Heizungsluft führt das schnell mal zu Spannungen. Problematisch wird es, wenn man vom Kalten ins Warme kommt. Denn durch die Wasserverdunstungen wird die Haut automatisch trocken. Empfindliche Hautpartien wie Gesicht und Lippen brauchen daher eine kleine Extraportion Fett. Her mit dem Moisturizer oder einem feuchtigkeitspendenden Serum. Bei sehr trockener Haut helfen „rich“ Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis und Öle, die den schützenden Lipidfilm bewahren. Und wirkt der Teint blass und fahl? Ein Enzympeeling hilft den Grauschleier wieder los werden. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen sanfter als herkömmliche Peelings und lässt den Teint wieder klarer wirken.

 

Extra-Schutz

Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen hilft ein hochkonzentriertes Serum als Extraportion Feuchtigkeit. Auch eine reichhaltige Gesichtsmaske wirkt Wunder. Lass die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann die Haut die Wirkstoffe am besten aufnehmen. Und keine Angst: Die meisten Masken ziehen rasch ein und hinterlassen keine Spuren auf dem Bett. Zur Sicherheit einfach ein Handtuch auf das Kopfkissen legen.

 

Rissige Hände

Meistens leiden die Hände als erstes unter Trockenheit. Denn auch hier verengen sich durch die Kälte die Gefäße und die Durchblutung wird schlechter. Spröde, rissige Hände sind die Folge. Handschuhe können zwar etwas helfen, aber noch wichtiger ist das Eincremen. Besonders nach dem Händewaschen, da der Handrücken kaum Talgdrüsen und Unterhautfettgewebe besitzt.

 

Sonnenschutz

Auch im Winter können Sonnenstrahlen einen Sonnenbrand verursachen! Da herkömmliche Sonnencremes jedoch zu wenig Fett enthalten, sollte unbedingt eine spezielle Winter-Sonnencreme verwendet werden. Diese schützt auch noch zusätzlich vor Kälte.

 

Spröde Lippen

Das wohl Schlimmste im Winter: raue Lippen. Da die Lippen selbst keine Talgdrüsen besitzen, müssen sie ständig gecremt und gepflegt werden. Lipbalms und Pflegestifte mit pflanzlichen Wachsen und Ölen sind schnelle SOS-Helfer und machen im Nu wieder geschmeidig. Wer ein besonders intensives Feuchtigkeits-Treatment benötigt setzt auf eine Lippenmaske. Wichtig: Rissige Lippen nicht mit der Zunge befeuchten, das trocknet nur noch mehr aus.

 

Schonwaschgang

Zu heißes duschen, ausgedehnte Bäder und entfettende Zusätze greifen die Haut zusätzlich an. Besser sind lauwarme Duschen. Auch das Badewasser sollte 35 Grad nicht übersteigen. Rückfettende Duschgele und Öle überziehen die Haut mit einem Fettfilm. Eincremen nach dem Baden ist dennoch zu empfehlen.

 

Spezialpflege

Speziell an Schienbeinen und Ellbogen fühlt sich die Haut oft trocken und schuppig an und juckt. Der Grund: Auch an diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Fettreiche Cremes mit Lipiden und beruhigendem Panthenol schaffen Abhilfe und verhindern, dass die Haut rissig wird.