5 Beziehungsfehler, die wir alle mal gemacht haben – und was wir daraus gelernt haben (sollten)

Liebeskummer, Herzschmerz … kennen wir alle.

Wenn eine Beziehung unglücklich ist oder gar endet, fragen wir uns oft, was wir eigentlich falsch gemacht haben. Das sollten wir auch dringend abklären, denn wer immer wieder in die gleiche Falle tappt, hat nichts gelernt und wird niemals glücklich. Tatsächlich gibt es da ein paar typische Beziehungsfehler, die wir uns alle irgendwann mal leisten. Aus Mangel an Erfahrung, Dummheit oder Dickköpfigkeit. Also auf den Tisch damit, drüber nachdenken und daraus lernen … und in Zukunft einfach anders machen!

 

  1. Den Partner verändern wollen

Schwer verliebt sind wir ja schon … aber diese schrecklichen Karohemden, die er immer trägt. Oder seine trinkfesten Kumpels, die garantiert keinen guten Einfluss auf ihn haben. Und wäre sein Sofa nicht viel schicker mit ein paar bunten Kuschelkissen drauf? Das alles am besten sofort wieder vergessen! Den perfekten Traumprinzen ohne Ecken und Kanten gibt’s sowieso nicht – und das wär ja auch irgendwie langweilig. Wer schon nach kurzer Zeit anfängt, seinen Partner verändern zu wollen, nervt höllisch, und ist schneller wieder abgesagt als die neuen Kissen auf dem Sofa liegen. Und mal ehrlich: Einen Waschlappen, der sofort nach unserer Pfeife tanzt und sich total für uns verbiegt, wollen wir im Grunde unseres Herzens gar nicht haben. Also entweder ist er der Falsche oder erst mal Ruhe bewahren. Denn die wirklich doofen Macken (wenn es sie denn gibt), kommen früh genug und werden uns beizeiten genug Nerven kosten.

 

  1. Alles ausdiskutieren wollen

Warum sagt er eigentlich nichts zu unserer neuen Frisur? Wieso hat er partout keine Meinung zu unserem jüngsten Streit mit der blöden Kollegin? Und wie genau hat er das jetzt gemeint mit dem „nein, ich finde Dich nicht zu dick, zu alt oder tollpatschig“? Das wollen wir jetzt aber wirklich mal ganz genau wissen; und zwar detailliert. Das Grundproblem: Männer und Frauen kommunizieren (meist) völlig unterschiedlich. Während Frauen gern ihre Sorgen und Nöte bis ins Kleinste hin- und herwälzen, sind Männer auf schnelle, pragmatische Lösungen aus. „Weiß“ bedeutet bei Männern genau das – und nicht Ecru, Elfenbein, Kalk- oder Wollweiß, wie bei Frauen. Auf wieviele Arten können Frauen noch mal „ach“ sagen? Genau! Da kommen Männer einfach nicht mit und schweigen am Ende lieber, ehe sie sich total verhaspeln. Also Gnade walten lassen – und lieber die beste Freundin anrufen, wenn wir Lust zum Quatschen haben.

 

  1. „Durch die Blume“ reden

„Die neue Hose steht mir vielleicht doch nicht so gut.“ „Der Rasen ist schon wieder so lang.“ „In der Stadt hat ein total nettes Restaurant aufgemacht.“ Frauen lieben solche Sätze und den berühmten Wink mit dem Zaunpfahl. Und werden dann fuchsteufelswild, wenn er einfach nur „hmm“ murmelt. Ruckzuck hat man einen fetten Streit losgetreten und redet noch mehr aneinander vorbei als vorher. Warum muss nur alles so kompliziert sein? Ist es in Wahrheit gar nicht und daran sind wir selber schuld. Männer mögen klare Ansagen, basta! Während Frauen sich scheuen, knappe Befehle auszuteilen, um bloß nicht zu bossy rüberzukommen, möchten Männer lieber exakt gesagt bekommen, was nun eigentlich Sache ist. Also besser „könntest Du bitte den Rasen mähen?“ oder „lass uns doch am Wochenende mal das neue Restaurant ausprobieren“. Und wichtig: auf ‚Fishing for compliments‘ verzichten. Wie sexy er uns findet, darf er gern heute Abend unter Beweis stellen.

 

  1. Zu viel klammern

Frisch verliebt sein ist toll! Gerade am Anfang – oder am liebsten für immer – möchte man ständig aufeinander hocken und möglichst viel Zeit miteinander verbringen. Bloß nicht! Das nervt selbst den größten Klammeraffen irgendwann und die guten alten Freunde werden zu Recht sauer, wenn sie plötzlich abgemeldet sind. Also keep cool! Verboten sind auch „Hasimausi“ oder Dauerknutschen in der Öffentlichkeit. Ebenfalls unterlassen sollten wir Gemaule, weil er schon wieder allein mit seinen Kumpels unterwegs sein oder einen Abend pro Woche einfach seine Ruhe haben will. Stattdessen sollten wir demonstrieren, wie zufrieden und unabhängig wir auch ohne ihn sind. Die gemeinsamen Stunden wollen wir genießen; und nur wer sich zwischendurch mal voneinander entfernt, freut sich auch wieder auf den anderen. Wer als Klette durch die Welt geht und sich freiwillig in Abhändigkeit begibt, ist wirklich total reizlos und unsexy.

 

  1. Den eigenen Wert vergessen

Womit wir bei des Pudels Kern wären! Denn sämtliche, oben genannten Punkte passieren meist nur Frauen, die sich nicht sicher sind, was und wieviel sie selber eigentlich wert sind. Wer zufrieden mit sich und seinen kleinen Ticks ist, reagiert auch toleranter, wenn’s um die lächerlichen Macken des Partners geht. Wozu jeden Quatsch ausdiskutieren oder kompliziert durch die Blume palavern, wenn wir wissen, was wir wollen und was wir wirklich erwarten können!? Genau, denn Frauen, die sich kleiner machen als sie sind, erregen nichts – außer Mitleid. Natürlich fühlt sich jeder auch mal mies – aber wer merkt, dass das ein Dauerzustand ist oder jemand sogar dafür sorgt, dass dies auch in Zukunft so bleibt, sollte dringend etwas unternehmen. Dann besser sofort Rückgrat zeigen, einen Schlussstrich ziehen und das Krönchen wieder richten. Wir sind schön, schlau und sexy! Wenn wir das selbst nicht finden, können wir das auch von anderen nicht erwarten.