Ständig erkältet? Das hilft.

Schnupfen, Halsweh, Dauerhusten?

Erkältungskrankheiten haben im Winter Hochkonjunktur und nerven gewaltig – auch wenn sie meist harmlos sind. Problematisch wird’s, wenn das Schniefen oder Kratzen im Hals gar kein Ende mehr nimmt. Dazu ein paar Fakten und was man dagegen tun kann:

 

Was ist eine Erkältung?

Von Erkältungskrankheiten oder grippalen Infekten – aber Obacht: eine echte Grippe ist was anderes – spricht man, wenn die Schleimhäute von Nase, Hals und Bronchien gereizt oder entzündet sind. Das individuelle Wohlbefinden kann dabei sehr unterschiedlich sein. Wer sich weiterhin einigermaßen gut fühlt, kann problemlos zur Arbeit oder zum Sport gehen. Kommen allgemeine Abgeschlagenheit, Fieber und Gliederschmerzen dazu, sollte man besser das Bett hüten. Eine typische Erkältung dauert 2-14 Tage je nach individuellem Immunsystem und schuldigem Virus. Es gibt rund 200 verschiedene Erkältungsviren, die sich außerdem ständig verändern. Da erübrigt sich auch gleich die Frage nach einer Impfung, denn ein geeignetes Serum zu entwicklen, das am besten gleich alle bösen Viren ausmerzt, ist kaum möglich.

Was also tun? Die Chemiekeule können wir getrost im Medizinschränkchen lassen, denn jetzt helfen am besten alte Hausmittel und Binsenweisheiten, mit denen uns schon Oma genervt hat. Simpel aber „so true“ …

 

  1. Hygiene

Schon mal darüber nachgedacht, wieviele Leute heute schon dieselbe Klinke berührt oder sich in der U-Bahn an derselben Stange festgehalten haben? Eben! Also am besten ein paar Mal am Tag die Hände mit warmem Wasser und Seife waschen; dabei auch auf die Zwischenräume der Finger achten.

 

  1. Schlaf

Einfach aber wirkungsvoll ist ausreichend Schlaf. Ist das Immunsystem geschwächt, hilft nur Ausruhen und dem Körper eine Ruhepause verordnen. Dann kann er neue Kräfte sammeln und muss das bisschen vorhandene Energie nicht für die vielen anderen Dinge auswenden, die wir eigentlich heute noch vorhatten.

 

  1. Bewegung

Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft sein, kann Wunder bewirken. Egal, ob es stürmt oder schneit, wer sich bewegt und den Puls öfter mal in die Höhe treibt, entwickelt nachweislich mehr Abwehrkräfte. Dabei unbedingt warm genug anziehen, damit man nicht ins Frösteln kommt.

 

  1. Viel Trinken

Der Körper braucht auch im Winter viel Flüssigkeit, auch wenn das Durstgefühl uns in der kalten Jahreszeit nicht so sehr plagt. Am besten warme Getränke, damit der Körper nicht noch Energie zum Aufwärmen braucht. Übrigens: Kräutertees bieten antibakterielle und -virale Öle. Genau wie die gute alte Hühnerbrühe.

 

  1. Sauna

Regelmäßiges Saunieren macht fit. Der starke Warm/Kaltwechsel mit heißer Sauna und anschließender kalter Dusche härtet ab und stärkt außerdem den Kreislauf. Wellness als Alternative zu Sport funktioniert also in diesem Fall ausnahmsweise. Ist die Erkältung schon da, sollte auf die Sauna allerdings verzichtet werden.

 

  1. Sex

Kein Witz, aber Immunologen empfehlen tatsächlich Sex gegen Schnupfen! Zum einen, weil der Körper auf diese Weise mit fremden Keimen in Kontakt kommt, die das Immunsystem trainieren. Zum anderen hat eine Studie mit männlichen Probanden in Zürich ergeben, dass sich die Zahl der guten „Killerzellen“ nach einem Orgasmus nahezu verdoppelt hat.