Tag der Weißwurst: Unsere Hotspots in München

Tipps für einen perfekten Tag in der Isarmetropole

Es gibt wohl keine Stadt, die mit so vielen Vorurteilen behaftet ist, wie München. Aber auch keine, die sie alle so schnell wiederlegt, wenn man sich erstmal auf sie eingelassen hat. Denn München hat durchaus mehr zu bieten, als Wiesn, Lederhosen und Bussi Bussi. Und deshalb gibt es heute zum „Tag der Weißwurst“ ein paar Tipps rund um unser Minga jenseits aller Klischees.

Erst mal richtig gut frühstücken

Das Café Königin 43 direkt am Englischen Garten ist der perfekte Ort, um den Tag zu starten. Das gemütliche Café ist auf unangestrengte Art stylisch, ohne übertrieben schick zu wirken. Kuschelige Sofas finden sich hier ebenso wie alte Schulbänke und Kronleuchter aus Campari Flaschen. So bunt das Interieur, so gemischt ist auch das Publikum. Hier trifft sich hier ein erfrischend vielfältiger Mix vom Studenten bis zum Rentner. Apropos frisch: Dieses Adjektiv lässt sich auch auf die Speisekarte adaptieren. Hier kommen nur frische Zutaten auf den Teller bzw. ins Glas. Unbedingt probieren: „Barry´s Mix“ – ein Smoothie aus Obst und Gemüse, wie z.B. Apfel-Ingwer-Orange-Karotte. Ein weiterer Pluspunkt ist die Terrasse mit Blick in den Englischen Garten, auf der es sich bei schönem Wetter gut und gerne ein paar Stündchen aushalten lässt. Königinstraße 43

 

Ein Spaziergang zur Eisbachwelle

Zu lange sollte man aber dann doch nicht verweilen, es gibt schließlich noch viel zu entdecken. Und wenn man schon mal am Englischen Garten ist, lohnt sich ein Spaziergang eigentlich immer. Der weitläufige Park ist der ideale Ort, um dem Trubel der Großstadt zu entfliehen. Um gleich ein weiteres Highlight mitzunehmen, am besten Richtung Eisbachwelle laufen. Wenn auch kein Geheimtipp, ist die Welle mitten in der Stadt doch immer wieder einen Besuch wert, um das Können der Surfer zu beobachten.

 

Sightseeing mal anders

Wer die schönsten Ecken der Stadt sehen will, aber keine Lust auf das übliche Touri-Programm in roten Sightseeing-Bussen hat, steigt einfach in die Tram 19 und fährt vom Ostbahnhof Richtung Pasing. So hat man mit einer Tour alle wichtigen Stationen, wie das Maximilianeum, das Nationaltheater, die Theatinerstraße, den Lenbachplatz und den Stachus gesehen und kann an jedem Stopp aussteigen, ohne an Reisegruppen gebunden zu sein.

 

Is Munich getting cool?

So titelte unlängst die New York Times in ihrem Artikel über die Alte Utting. Ein Schiff, das auf einer Brücke gestrandet ist und nun leckeres Essen und Drinks serviert. Ein Dampfer auf einer Brücke und das mitten im Schlachthofviertel? Was sich erst mal ungewöhnlich anhört, hat sich mittlerweile zum Gastro-Hotspot entwickelt und bietet vor allem im Sommer, die perfekte Location für ein Bier mit Blick auf Bahnschienen und Großmarkthalle. Herrlich urban! Lagerhausstraße 15

 

München von oben

Wer in München einmal hoch hinaus möchte, der begibt sich in die Maxvorstadt und zwar auf die Dachterrasse der Technischen Universität. Dort hat sich das Café Vorhoelzer niedergelassen und bietet seinen Gästen Snacks, Kaffee, Cocktails, Wein und Bier mit der wohl besten Aussicht auf München, die man sich vorstellen kann. Hier kann man dem dolce far niente frönen und bei Föhn sogar die Alpen sehen. Da ist Italien auf einmal gar nicht mehr weit. Arcisstraße 21