10 Tipps für innere Beauty

Hier kommen sie – die ultimativen Tipps für innere Beauty!

 

Journaling zum Ritual machen: Einfach drauflosschreiben! Das Wichtigste dabei: nichts wird beurteilt. Du willst deinen Tag beschreiben oder doch lieber ein bisschen dramatische Prosa? Dann los! Der positive Effekt des intuitiven Schreibens wird in der Psychologie häufig eingesetzt – Never-ending Gedankenstrudel lassen sich damit viel leichter unterbrechen.

 

Ein paar Minuten meditieren: Wer keinen Bock auf Schneidersitz und Ooohm hat, kann easy Varianten sogar im Büro ausprobieren. Etwa die GehMeditation, bei der jeder Schritt mit Atmung verbunden ist. Auch beliebt ist das Fußsohlenspüren: Wer aktiv versucht, ein paar Minuten seine Füße zu spüren, erdet und entspannt sich automatisch.

 

Tanzen! Tanzen! Tanzen! Egal in welchem Outfit, egal wie dämlich, egal zu welcher Tageszeit: Mach am besten deinen liebsten Partysound an – und schüttle dich richtig durch. Hauptsache, es fühlt sich gut an. Die Effekte: medizinisch nachgewiesener Stressabbau und schlagartig bessere Laune, versprochen.

 

Richtig essen: Sei aufmerksam: Was braucht mein Körper? Wie reagiert er auf bestimmte Lebensmittel? Das braucht oft ein bisschen Zeit. Lass am besten auch Unverträglichkeiten testen: Wer isst, was er nicht verträgt, belastet nicht nur seinen Körper, sondern durch permanentes Unwohlfühlen auch die Seele.

 

Zyklus tracken! Hormone können fies sein. Hilfreich sind Periodentracker wie die Apps Flo, Cycles oder Clue. Nach einer gewissen Zeit errechnet die App, wann Symptome wie unreine Haut, Krämpfe oder Stimmungsschwankungen auftreten. Das kann die schlechten Tage nicht verhindern, klar. Aber: Man kann sich vorbereiten, seine Zeit entspannter gestalten und leichter akzeptieren, dass Tage, an denen man sich fühlt wie eine Außerirdische, einfach dazugehören. Der Kalender zeigt nämlich auch: Selbst die unangenehmsten Tage haben ein Ende.

 

Den Body scannen: Du bist gedanklich immer schon zehn Schritte weiter? Die Body-ScanTechnik kann helfen, dich wieder zurück ins Jetzt zu holen: Dafür schließt du die Augen und versuchst, entweder am Kopf oder an den Füßen beginnend, durch deinen Körper zu wandern und jede Stelle zu fühlen. Im Alltag kann es nämlich schnell passieren, dass unser Körpergefühl flöten geht – und das führt zu einem Ohnmachtsgefühl, wenn es stressig wird.

 

Weniger Social Media, mehr Real Life! Okay: Vielleicht neigen wir auch zum Exzess, was die Nutzung von sozialen Netzwerken betrifft. Das Problem: Die Apps können inspirierend und spannend sein, aber wer übertreibt, macht sein Gehirn durch die DopaminAusschüttung bei Likes und Gefällt-mirAngaben abhängig. Das macht auf Dauer unglücklich – außerdem ist die Realität um uns rum oft viel inspirierender. Was hilft? Apps wie Moments, die ganz schonungslos jede Sekunde unseres App-Konsums aufzeichnen und damit zeigen, bei welchen Netzwerken wir mal wieder ein paar Gänge runterschalten sollten.

 

Stress wegatmen: Wer viel um die Ohren hat und dauernd unter Strom steht, atmet meist flach und schnell. Dem Köper wird signalisiert: Stress im Anmarsch, Kampfmodus on. Das kann ganz schön auslaugen. Ähnlich wie bei der Body-Scan-Methode geht es darum, in dem Moment das Körpergefühl wiederherzustellen, wo Stress und Umwelt dafür sorgen könnten, dass es abhandenkommt. Also: Zehnmal bewusst tief in den Bauch atmen – und spüren, wie das Stressgefühl langsam kleiner wird.

 

Wolken gucken: Was für Kinder ganz normal ist, verlernen wir im Laufe des Erwachsenwerdens: das Tagträumen. Die Wolken sind anfangs eine Stütze, um die Gedanken kreisen zu lassen – und ein paar Minuten in einer kleinen Parallelwelt zu verbringen, die den Druck rausnimmt.

 

Autopilot ausschalten: Aufstehen, Zähne putzen, duschen, anziehen: Die Tagesroutine läuft oft komplett im Autopilot ab, ohne dass wir geistig richtig anwesend sind. Wer kleine Dinge aktiv wahrnimmt (vom Duft der Seife bis zum weichen Handtuch), der merkt erst, wie schön und vor allem lebenswert so ein Alltag sein kann.

von Elisabeth Krainer für die zweite Print-Ausgabe