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Mit diesen 5 Tipps kommst du morgens besser aus dem Bett!

Morgens frisch aus den Federn zu kommen ist eine Seltenheit für dich? Mit diesen Tipps überstehst du jeden noch so stressigen Tag in Nullkommanix!

6 Uhr: Der Wecker schrillt. Ab jetzt piept er im 10-Minuten-Takt. So lange, bis man lieber aufsteht, als das Geräusch noch einmal zu ertragen.
Heute gehe ich früher schlafen – ganz sicher.
7 Uhr: Verschlafen in die Dusche steigen, Radio aufdrehen, den gut gelaunten Moderator innerlich verfluchen.
8 Uhr: Verdammt! Den Bus verpasst. Dann eben mit der überfüllten Bahn in die Arbeit.
9 Uhr: Hoffentlich ist bald Feierabend.

Na, wer kennt es nicht? Morgens frisch aus den Federn zu kommen ist eine Seltenheit. Derweil hat es gar nicht so viel mit dem eigentlichen Schlafentzug zu tun, wenn man die Decke am liebsten den ganzen Tag über den Kopf ziehen möchte (Erwachsene benötigen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf). Vielmehr sind es all die To-dos und Aufgaben, die einen morgens schaudern lassen. Die Themen Schlaf, Organisation und Selbstmotivation sind von Mythen, Studien und Ratgebern umrankt. Daher weiß man nur zu gut, dass die eigene Struktur und selbst auferlegte Rituale dabei helfen können, den Tag gelassener anzugehen. Hier sind unsere Top 5 Tipps, um obigem Szenario den Kampf anzusagen

1. Gute Nacht!

 

Um erfolgreich in den neuen Tag zu starten, sollte man den vorherigen bewusst ausklingen lassen. Das bedeutet: Tu dir was Gutes! Das kann ein Besuch beim Lieblingsitaliener sein, ein gutes Buch, die neue Netflix-Serie oder wildes Tanzen im Wohnzimmer. Dabei gilt: Die Entscheidung, die Arbeit liegen zu lassen und seiner freien Zeit nachzugehen, muss bewusst getroffen werden. Diese Tätigkeiten sollen genossen werden, ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn sonst ist die Freizeit nichts Halbes und nichts Ganzes. Wem trotzdem noch offene Aufgaben im Kopf herumschwirren, der schreibe sich vor dem Schlafengehen einfach die To-dos für den kommenden Tag auf. So wird nichts vergessen und man kann sich beruhigt auf den kommenden Tag einstellen. Wichtig ist, dass Stress und To-dos nicht mit im Bett landen. Übrigens erholt sich der Körper nachts am besten, wenn das Smartphone oder der Computer etwa 30 Minuten vor dem Zubettgehen nicht mehr aktiv genutzt werden. In dem Sinne: Gute Nacht!

2. To-do-Listen

 

Wer sich einmal auf das Spiel der To-do-Listen eingelassen hat, kann bald nicht mehr ohne. Die simplen Listen helfen einfach enorm bei der Organisation im Alltag. Ein aufkommender Trend aus dem Bereich Living sind übrigens Planner mit Tafelfarbe. Die Tafelfarbe schützt nicht nur die Küchenwand, sondern Notizen oder Zeichnungen verschönern dekorativ den Raum. Wer seine Tage lieber digital organisiert, kann mit den Apps „Keeping Task Master“ oder „Wunderlist“ für Ordnung im Kopf sorgen. Wer lieber mit Papier arbeitet, wird die illustrierten Notizzettel von Modeillustratorin Kera Till lieben!

3. Es wird Zeit…

 

Man nimmt sich ganz viel vor – doch letztendlich kommt doch alles anders als geplant. Wie man dieses Problem löst? Mit einem detaillierten Zeitplan! Um wirklich viel an einem Tag zu schaffen, können die To-do-Listen nämlich zeitlich strukturiert werden. Je besser man sich selbst kennt, desto leichter wird die Zeiteinschätzung ausfallen. Zwei Stunden für E-Mails, eine Stunde zum Einkaufen, eine Stunde Hausarbeit, eine Stunde Pause… und so weiter. Wenn man morgens seinen Tag zeitlich strukturiert, kann man sofort leichter einschätzen, ob und wie die Aufgaben zu bewältigen sind. Einfach mal ausprobieren!

4. Rituale

 

Rituale können das Zeitmanagement positiv beeinflussen. Generell gewöhnt sich der Körper nach zwei Wochen an wiederkehrende Abläufe. Ungeliebte Aufgaben können also mit der Routine zu ganz gewöhnlichen To-dos werden. Und mit einem Ritual lässt sich auch entspannt in den Tag starten: In der Chinesischen Medizin soll ein lauwarmes Glas Wasser mit frischer Zitrone in der Früh den Kreislauf ankurbeln und für ein gutes Gefühl sorgen. Oder wird dir das Aufstehen erleichtert, wenn du dich auf ein gesundes Frühstück und den ersten Kaffee freust? Finde heraus, was dir gut tut und mit welchen Routinen der Alltagsstress leichter zu bewältigen ist.

5. Ommmmmm!

 

Wenn trotz der Planning-Tipps alles zu viel wird, dann hilft: Om! Yoga ist eine tolle Möglichkeit (mit Soforteffekt), besser mit dem Alltagsstress zurechtzukommen. Schon einige leicht auszuführende Übungen beruhigen Geist und Körper. Das Stressempfinden wird gemildert und man schöpft neue Kraft. Wenn man sich bei hektischer Schnappatmung erwischt, einfach mal kurz verschwinden und den „Baum“ ausführen, der stabilisierend und harmonisierend wirkt.

So funktioniert die Yoga-Übung:

    1. Gerade hinstellen und einige Male tief ein- und ausatmen, Augen gerne schließen.
    2. Arme seitlich ausstrecken und den linken Fuß anheben, auf die Innenseite des rechten Oberschenkels legen.
    3. Arm leicht gewinkelt nach oben strecken, ruhig weiter atmen. Circa 15 Sekunden halten, dann Seiten wechseln und Yoga-Haltung wiederholen.