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Klasse Kurztrips – Teil 2 Aix-en-Provence

Idyllisch und vor allem malerisch geht’s in der historischen Hauptstadt der Provence zu. „Aix“ lockt mit mediterranem Klima, das sich vor allem in den kühlen Wintermonaten als überraschend mild erweist.

Hier entspannten einst weltberühmte Maler und Schriftsteller wie Paul Cezanne oder Émile Zola und ließen sich von der geruhsamen Atmosphäre der Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und unzähligen Springbrunnen inspirieren. Einmalig sind die heißen Quellen, die von den Römern erschlossen, bis heute die örtlichen Thermen speisen.

Der perfekte Tag:

Ein echtes Gourmetparadies ist der Markt an der Place Richelme, wo sonnengereifte Auberginen, aromatischer Frischkäse und natürlich obligatorische Lavendel-Produkte angeboten werden. Am besten gleich vor Ort warmes Baguette und hausgemachte Salami probieren. Als nettes Souvenir für die Daheimgebliebenen bietet sich das Mandelkonfekt Calissons an.
Echtes Savoir-vivre lässt sich auch beim Flanieren durch Altstadt von Aix erlernen, die ihren Ursprung in der römischen Antike hat und im Mittelalter ein weiteres Hoch erlebte. Hektik à la Paris oder Marseille ist hier gänzlich unbekannt.
Eine Runde Entspannung in der Therme Sextius, dessen antike Reste unter dem beeindruckenden Glasboden sichtbar gemacht wurden, bietet sich unbedingt an. Spezialbehandlungen wie Mandelöl- oder Hydro-Massage unbedingt vorab buchen. Wer mag, gönnt sich im Anschluss ein Glas Bandol Rosé im Les Deux Garçons am Cours Mirabeau, in dem schon Gäste wie Édith Piaf, Pablo Picasso oder Jean-Paul Sartre bedient wurden.
Sehenswert ist auch das Musée Granet an der Place St-Jean-de-Malte: Nicht nur Bilder des ehemaligen Lokal-Matador Cezanne, sondern auch Werke von Rubens, Klee oder Mondrian können hier ausgiebig bewundert werden.

 

Anreise-Tipp:

Mit dem Flieger nach Paris und dann weiter mit dem blitzschnellen TGV oder direkt nach Marseille und mit dem Zug nach nur 30 Minuten „La Gare d’Aix-en-Provence“ erreichen.

 

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